JEAN GEIGER

Der Firmengründer Jean Geiger erlernte seinen Beruf bei der ehemaligen Zinn- und Messinggießerei Dackermann in der Korngasse.
Im Januar 1902 machte er sich selbständig in der Rheinstraße 16. Mit einer Drehbank mit Fußantrieb führte er die ersten Aufträge aus. Das Geschäft entwickelte sich gut.

Im Jahre 1905 verlegte er den Betrieb in die Friesenstraße 32, in eigene Räume. Werkstatt und Metallgießerei wurden gebaut, der Maschinenpark vergrößert. Es waren zeitweise 20 bis 25 Facharbeiter beschäftigt. Damals waren Reparaturen an Rheinschiffen sehr gefragt.
Seine Ehefrau Ottilie, geborene Huber, erledigte die Buchführung und die schriftlichen Arbeiten.

Der Gründer entwickelte Apparate und Vorrichtungen, die patentiert wurden. Unter anderem wurde ein Gerät entwickelt und hergestellt, das Bier mit Kohlsäure sättigte und von sehr vielen Brauereien gefragt war. "Imprägnierapparat"

Jean Geiger verstarb im Jahre 1938, der Betrieb wurde dann von seiner Frau und den beiden Söhnen unverändert weitergeführt. Zu einem Begriff wurde die selbstfahrende "Bechtheimer Weinbergspritze" von denen mehr als 100 Stück hergestellt und an den rheinhessischen Weinbau verkauft wurden.
1951 wurde ein Auslieferungslager mit Kugel- und Rollenlagern der FAG-Kugelfischer, Schweinfurt, eingerichtet.

Nach dem Tode von Frau Ottilie Geiger ist das Geschäft von den Söhnen unter der Leitung des ältesten Sohnes Johann Geiger weitergeführt worden.

Nachbargrundstücke wurden erworben, Werkstatt und Lagerräume erneuert und vergrößert, der Maschinenpark modernisiert und der Handel mit technischen Artikeln ausgebaut.

 

 

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